Ernst Müller (1926–2002) war ein Maler aus tiefer Leidenschaft. Er begeisterte sich für die klassischen Bildgattungen und für die feine spezielle Lichtführung. Fernab vom Mainstream der gegenwärtigen Kunst beschäftigte er sich mit der Natur und mit dem Menschen. Wie ein Seismograph wies er mit Pinsel und Farbe aus innerem Antrieb heraus in über 3500 Gemälden (Öl auf Hartfaserplatte) auf die Schönheiten des Lebens hin. Stets ging es ihm darum, das innere Wesen der Dinge zu erfassen und die Emotionen der Betrachtenden anzusprechen. In seinen grossformatigen Landschaftsgemälden (Seeland, Südfrankreich) erzeugen Weite, Licht und eine sanfte Farbpalette eine besondere Atmosphäre. Müllers Bildsprache lebt vom Unterschiedlichen und vom Einheitlichen: die Symphonie der Vieleinheit.